Czech it out now!
27. Feb 2009 von Josen ONE
Kaum war Weihnachten vorüber hiess es für mich meine Sachen zu packen und ab in den Flieger nach Tschechien. Ich ging allein um einige meiner Freunde aus meiner Englandzeit wiederzutreffen. Ehrlich gesagt hatte ich etwas Angst so ganz alleine nach Tschechien zu fliegen. Klar war alles abgemacht und sie haben auch gesagt das sie mich abholen, trotzdem hatte ich ein mulmiges Gefühl, wir haben uns ja schliesslich über ein Jahr nicht mehr gesehen. Zum Glück war meine Unsicherheit grundlos, denn kaum in Prag angekommen wurde ich auch schon von Tom und Lili am Flughafen empfangen. Anfangs war es merkwürdig sie nach dieser Zeit wieder zu sehen, doch nach relativ kurzer Zeit war es schon fast wieder wie damals.
Am nächsten Tag besuchten wir České Krumlov, wo es ein schönes Schloss hat und Tom hat sogar einen Freund angefragt damit dieser uns eine Führung gab. Er hatte auch eine Menge Ideen was er uns zeigen könnte, nur leider war zu dieser Jahreszeit das meiste geschlossen
. Doch trotz allem hatten wir riesigen Spass, dass einzige was mich während der ganzen Zeit wirklich störte, war das anders kalte Wetter, Tom sagte mir gar dass das Wetter bevor ich kam sehr viel wärmer war.
Am nächsten Tag stand die Budweiser Brauerei auf unserem Plan wo wir auch eine Tour machten, allerdings nur die virtuelle mit Filmen und Ausstellungsobjekten, da wir für die andere Führung leider Zu spät waren, da wir zuvor noch die Stadt besichtigten und auch in einem edlem Restaurant zu Mittag assen (Umgerechnet ein bisschen teurer als Mc Donalds in der Schweiz). In der Brauerei schenkten mir Vit und Tom noch ein 1l Bierglas, wofür ich mich nochmals bedanken möchte
. Danach hat sich Vit verabschiedet da er über Neujahr leider verreiste. Am Abend gingen wir noch ein Schloss anschauen, was mir persönlich sehr gut gefallen, da es vor allem in der Nacht sehr schön aussah.
Am Dienstag konnten wir nach langer Überzeugungsarbeit, Katerina davon überzeugen uns zu treffen da, sie eigentlich auf der anderen Seite von Tschechien lebte, doch glücklicherweise war Sie zu dieser Zeit gerade in der Nähe und konnte auf dem Weg nach Hause noch in České Budějovice vorbei schauen. Trotz ausgiebigen Versuchen Sie und ihren Freund zu überzeugen mit uns über Neujahr nach Prag zu kommen, musste sie ablehnen da sie für ihre Prüfungen lernen musste, welche sie jetzt wenigstens auch bestanden hat
.
Am Mittwoch machten wir uns auf den Weg nach Prag… In Prag angekommen gingen wir auch gleich in Toms wunderschönes Studentenwohnheim, welches nicht gerade das neuste ist, dafür kosteten mich 3 Tage dort gerade mal 120 Kronen (etwa 8 CHF). Sehr viele Ausländer haben sie in ihrem Studentenwohnheim jedenfalls nicht, denn die Frau am Empfang sah noch nie eine Schweizer ID und was noch viel interessanter war, sie konnte auch keine der fünf Sprachen auf der ID
, sie musste Tom sogar fragen welches mein Name ist
.
Am Abend trafen wir uns mit Lili in Prag in der Nähe des Muzeum Platzes, wo ein Neujahrskonzert statt fand. Gingen dann weiter Sushi essen und als wir zurück kamen, waren die Leute bereits fleissig am Feuerwerk ablassen. Ich hatte selten solche Angst, denn den Tschechen scheints egal zu sein wenn das Feuerwerk am Boden in die Luft fliegt und immer wenn ein Tram kam schossen sie einfach auf die Trams. Man muss auch wissen dass das Feuerwerk gleich neben den Menschenmengen in die Luft flog. Wir Glücklichen mussten natürlich gleich dort durch, wo so viele Feuerwerkskörper in die Luft flogen…
Am ersten Januar gab es dafür ein umso schöneres Feuerwerk, wo die Tschechen feierten dass sie Frankreich als Headstaat der EU ablösten.
Am Freitag konnte ich nur noch im Bett liegen bleiben, da es einfach zu kalt war und ich mich nicht warm genug angezogen hatte. Nichtsdestotrotz gingen wir am Abend noch in, einen der grössten Clubs von Mitteleuropa, Karlovy lázně. Von aussen sah der Schuppen etwas verwahrlost aus, aber drinnen war es ziemlich cool. In jedem der fünf Stöcke war ein kompletter Floor mit abgetrennter Lounge und anderer Musikrichtung. So konnte man einfach einen Stock hoch wenn man die Nase voll von einer Musikrichtung hatte.
Am Samstag ging es dann bereits wieder zurück in die Schweiz nachdem ich von Tom und Lili am Flughafen Prag abgeliefert wurde.
So ich habe jetzt endlich die lang erwartete Post erhalten, denn jetzt ist es definitiv ab dem 18. August werd ich wieder die Schulbank drücken. Und zwar in der Klasse: EVT 08 c.
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